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Rente mit 73 – So gehst du mit 60 in den Ruhestand mit Immobilien

Rente mit 73? So gehst du mit 60 in den Ruhestand — mit Immobilien

Regierungsberater fordern die Rente mit 73. Wissenschaftler prognostizieren sogar ein Renteneintrittsalter von 85 in der zweiten Jahrhunderthälfte. Was nach einer Dystopie klingt, ist mathematisch unvermeidbar — die demographische Entwicklung lässt dem Staat keine andere Wahl. Die gute Nachricht: Du musst nicht warten, bis die Politik eine Lösung findet. Mit der richtigen Strategie gehst du mit 60 in Rente — unabhängig davon, was der Staat entscheidet. Dieser Artikel zeigt dir exakt, wie viel Vermögen du dafür brauchst, und welche Strategien dich dahin bringen.

Zusammenfassung
Das Renteneintrittsalter wird steigen — auf 73 und langfristig noch weiter. Um mit 60 in den Ruhestand zu gehen und 5.000 € netto monatlich zu haben, brauchst du rund 3 Millionen Euro Vermögen. Das klingt viel, ist aber mit Kapitalanlage-Immobilien (steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren) und einem ETF-Sparplan realistisch erreichbar. Die wichtigste Erkenntnis: Verlass dich nicht auf die gesetzliche Rente — bau dir dein eigenes System.

1. Warum die Rente mit 73 kommen wird

Schon 2007 hat der Bundestag die Rente mit 67 beschlossen — damals ein mittelschweres politisches Erdbeben. Gewerkschaften protestierten, Verbände wetterten, Wähler waren wütend. Und doch war es der einzig logische Schritt. Heute, knapp 20 Jahre später, fordern Ökonomen den nächsten Schritt. Der Grund ist so simpel wie brutal: Die Mathematik lässt keine andere Option zu.

Die drei Ursachen im Detail

Die Konsequenz ist mathematisch zwingend: Entweder steigen die Beiträge (was Arbeitnehmer belastet), sinken die Renten (was Rentner belastet) — oder das Eintrittsalter steigt. Historisch zeigt sich: Die Politik wählt immer den dritten Weg, weil er am wenigsten akut spürbar ist. Auch in Dänemark, den Niederlanden und Schweden wird das Renteneintrittsalter bereits schrittweise angehoben.

Prognose: Ökonomen gehen davon aus, dass das Renteneintrittsalter in Deutschland bis 2040 auf 70 und bis 2060 auf 73 steigt. Für die zweite Jahrhunderthälfte halten Wissenschaftler sogar ein Alter von 85 für wahrscheinlich — vorausgesetzt, die Lebenserwartung steigt weiter wie bisher.

2. Warum die Politik das Problem nicht lösen kann

Hier liegt ein fundamentales Dilemma: Jede Partei, die die Wahrheit sagt, verliert Wähler. Wer fordert, das Renteneintrittsalter auf 73 anzuheben, macht sich unbeliebt. Wer stattdessen Fantasieschlösser malt — „Wir sichern eure Rente!“ — gewinnt Stimmen. Das Ergebnis: Politiker schieben die Lösung seit Jahrzehnten vor sich her.

Die Steuerschraube ist am Anschlag

Man könnte das System theoretisch über höhere Steuern finanzieren. Doch bei einem Spitzensteuersatz von 42 % (plus Soli = 44,31 %) ist die Belastungsgrenze für Gutverdiener längst erreicht. Wenn der Bund Deutscher Gewerkschaften fordert, den Reichensteuersatz auf 52 % plus Soli (also 55 %) ab 140.000 Euro Brutto anzuheben, treibt das genau die Leistungsträger aus dem Land, die das System am dringendsten braucht.

Gerade für Ärzte mit eigener Praxis oder Chefarztstelle — die ohnehin schon 47 % Spitzensteuersatz zahlen — wird es ab einem gewissen Punkt schlicht unattraktiv, in Deutschland zu arbeiten. Die Abwanderung verstärkt sich, die Beitragseinnahmen sinken weiter. Ein Teufelskreis.

Kernaussage: Die Erhöhung des Renteneintrittsalters ist die „einfachste“ Schraube, an der die Politik drehen kann. Alle anderen Optionen — höhere Steuern, niedrigere Renten, mehr Staatsverschuldung — sind politisch noch gefährlicher. Deshalb wird die Rente mit 73 kommen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.

3. Was das für dich konkret bedeutet

Lass uns die rosarote Brille absetzen und ehrlich rechnen. Was steht eigentlich auf deinem Rentenbescheid — und was kommt davon wirklich an?

Brutto ist nicht netto

Auf deinem Vorsorgebescheid von der Deutschen Rentenversicherung oder dem Versorgungswerk stehen Bruttobeträge. Davon gehen ab:

Realistisches Ergebnis: Von einer prognostizierten Bruttorente von 2.800 Euro bleiben nach allen Abzügen vielleicht 1.800 Euro netto übrig. Davon ein Haus unterhalten, Nebenkosten zahlen, Versicherungen bedienen, essen und leben? Das wird extrem eng.

Die Sanktionen bei Frühverrentung

Wer früher in Rente geht, wird zusätzlich bestraft. Für jeden Monat vor dem offiziellen Renteneintrittsalter gibt es 0,3 % Abschlag — und zwar dauerhaft. Wer vier Jahre früher aufhört, verliert knapp 15 % seiner ohnehin niedrigen Rente. Bei einer Bruttorente von 2.800 Euro sind das über 400 Euro weniger — jeden Monat, für den Rest des Lebens.

Unsere Empfehlung: Rechne bei deiner Altersvorsorge-Planung mit Null aus der gesetzlichen Rente. Alles, was später tatsächlich kommt, ist ein netter Bonus. Aber bau deine gesamte Strategie so auf, als würde vom Staat nichts kommen. Dann bist du auf der sicheren Seite — egal was die Politik entscheidet.

4. Mit 60 in Rente: Die komplette Rechnung

Jetzt wird es konkret. Wie viel Vermögen brauchst du wirklich, um mit 60 aufzuhören? Wir rechnen mit einem Bedarf von 5.000 Euro netto im Monat. Das ist kein Luxus — eine Familie, ein abbezahltes Haus mit laufenden Kosten, Versicherungen, Lebensmittel, Auto, gelegentlicher Urlaub. Viele Ärzte und Gutverdiener brauchen eher 8.000 bis 15.000 Euro. Die Rechnung lässt sich einfach skalieren.

Phase 1: Von 60 bis 73 (13 Jahre ohne Rente)

In dieser Phase bist du Privatier. Keine Rente, kein Gehalt — du lebst von deinem Vermögen. Bereinigt um 3 % Inflation pro Jahr steigt dein monatlicher Bedarf schrittweise an:

Alter Monatsbedarf (inflationsbereinigt) Jahresbedarf
60 5.000 € 60.000 €
63 5.464 € 65.568 €
66 5.971 € 71.652 €
69 6.524 € 78.288 €
72 7.129 € 85.548 €
Summe Phase 1 ca. 960.000 €

Ergebnis: Du brauchst rund 1 Million Euro, um die 13 Jahre von 60 bis 73 zu überbrücken.

Phase 2: Von 73 bis 93 (20 Jahre mit Mini-Rente)

Ab 73 bekommst du zwar eine Rente — aber nach all den fehlenden Beitragsjahren realistisch vielleicht 1.800 Euro netto. Dein monatlicher Bedarf liegt inflationsbereinigt bei ca. 7.400 Euro. Die Lücke von 5.700 Euro pro Monat musst du selbst füllen — für 20 weitere Jahre. Das ergibt einen zusätzlichen Bedarf von rund 2 Millionen Euro.

Gesamtbedarf für den Ruhestand ab 60: Rund 3 Millionen Euro Vermögen. Das klingt nach einer enormen Summe — aber mit der richtigen Strategie, genügend Zeit und dem Hebel von Immobilien ist es absolut erreichbar. Die folgenden zwei Strategien zeigen dir, wie.

5. Strategie 1: Kapitalanlage-Immobilie nach 10 Jahren steuerfrei verkaufen

Der mächtigste Hebel für deinen Vermögensaufbau: Du kaufst frühzeitig eine Kapitalanlage-Immobilie und verkäufst sie nach Ablauf der 10-jährigen Spekulationsfrist komplett steuerfrei. Der gesamte Wertzuwachs gehört dir — kein Cent geht ans Finanzamt.

Beispielrechnung: Eine Immobilie, 20 Jahre Laufzeit

Position Wert
Kaufpreis (Alter 35) 250.000 €
Eigenkapital eingesetzt 30.000 €
Finanzierung (Mieter zahlt Rate) 220.000 €
Wertsteigerung (2 % p.a., 20 Jahre) + 121.000 €
Tilgung durch Mieter (über 20 Jahre) ca. 145.000 €
Restschuld nach 20 Jahren ca. 75.000 €
Marktwert nach 20 Jahren ca. 371.000 €
Netto-Verkäufserlös (steuerfrei!) ca. 296.000 €

Mit einer Immobilie generierst du also knapp 300.000 Euro — bei nur 30.000 Euro Eigenkapitaleinsatz. Hast du drei Immobilien im Portfolio, kommst du auf die benötigte Million für Phase 1. Und wenn du die Objekte über die Jahre gestaffelt kaufst, kannst du auch Phase 2 abdecken.

Der Steuer-Hebel während der Haltedauer

Noch während du die Immobilie hältst, profitierst du massiv. Durch Investmenttilgung zahlt dein Mieter die Rate, während du die Zinsen, Abschreibung (AfA) und Werbungskosten steuerlich absetzt. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 % sparst du so jedes Jahr mehrere Tausend Euro Steuern. Zusammen mit den Steuervorteilen für vermietete Immobilien baust du dein Vermögen deutlich schneller auf als mit jedem Sparkonto.

Der dreifache Hebel: (1) Dein Mieter tilgt den Kredit. (2) Das Finanzamt gibt dir Steuern zurück. (3) Die Immobilie steigt im Wert. All das passiert gleichzeitig — und nach 10 Jahren ist der Verkauf auch noch steuerfrei. Kein anderes Investment bietet diesen dreifachen Hebel.

6. Strategie 2: Sparplan + Immobilien kombinieren

Ein zweiter Weg, der sich hervorragend mit Immobilien ergänzt: Parallel zu deiner Kapitalanlage-Immobilie baust du ein Wertpapierdepot auf. Die Kombination beider Anlageklassen ist der Schlüssel — denn sie ergänzen sich in ihren Stärken perfekt.

Rechenbeispiel: 500 Euro pro Monat, 40 Jahre

Kennzahl Wert
Monatliche Sparrate 500 €
Laufzeit 40 Jahre (Alter 20–60)
Durchschnittliche Rendite (breit gestreuter ETF) 9 % p.a.
Eingezahlt 240.000 €
Endvermögen nach 40 Jahren ca. 2.100.000 €

Von diesen 2,1 Millionen nimmst du mit 60 die erste Million für Phase 1 raus. Die restliche Million lässt du weitere 13 Jahre liegen — jetzt konservativer angelegt mit 6 % pro Jahr (weniger Volatilität im Alter). Ergebnis nach 13 Jahren: ca. 2,1 Millionen Euro für Phase 2.

Warum die Kombination so stark ist

Wer ab 25 gleichzeitig eine Kapitalanlage-Immobilie kauft und 500 Euro monatlich spart, hat mit 60 ein Vermögen, das für den Rest des Lebens reicht — völlig unabhängig davon, ob die Rente mit 67, 73 oder 85 kommt.

7. Warum das Eigenheim allein nicht reicht

Ein häufiger Denkfehler, den wir in Beratungsgesprächen immer wieder hören: „Mein Haus ist doch eine Million wert — das reicht für die Rente.“ Nein, tut es nicht.

Das Eigenheim: Vermögen, das nicht arbeitet

Ein abbezahltes Eigenheim spart zwar Miete — das ist der einzige finanzielle Vorteil. Aber es generiert kein Einkommen. Es liegt kein Geld auf deinem Konto, von dem du leben kannst. Gleichzeitig laufen die Kosten weiter:

Summe der laufenden Kosten: Leicht 1.000–1.500 Euro pro Monat — und da hast du noch nichts gegessen. Bei einer Nettorente von 1.800 Euro bleibt schlicht nichts übrig. Du sitzt dann in einem Haus, das eine Million wert ist, aber nicht einmal deine Lebensmittel bezahlen kann.

Die Lösung: Trenne deinen Wohnbedarf von deinem Vermögensaufbau. Kaufe Immobilien als Kapitalanlage, die Miete generieren und Steuervorteile bringen. Ob du selbst mietest oder ein Eigenheim hast, ist eine separate Lifestyle-Entscheidung — aber keine Altersvorsorge.

8. Vergleich: Rentenlücke mit und ohne Immobilien-Strategie

Um den Unterschied greifbar zu machen, vergleichen wir zwei Szenarien: Max verlässt sich auf die gesetzliche Rente. Lisa baut parallel Vermögen auf.

Kennzahl Max (nur Rente) Lisa (Rente + Immobilien + ETF)
Monatsbedarf mit 60 5.000 € 5.000 €
Renteneintritt 73 (gezwungenermaßen) 60 (freiwillig)
Einkommen von 60–73 0 € (muss weiterarbeiten) 5.000–7.400 €/Monat aus Vermögen
Nettorente ab 73 ca. 1.800 € ca. 1.800 € + eigenes Vermögen
Monatliche Lücke ab 73 ca. 5.600 € 0 € (gedeckt)
Vermögen mit 60 Eigenheim (keine Liquidität) ca. 3 Mio. € (Immobilien + Depot)
Gewonnene Lebensjahre in Freiheit 0 13+ Jahre

Der Unterschied ist dramatisch: Lisa geht mit 60 in den Ruhestand und genießt 13 zusätzliche Jahre in Freiheit — reisen, Zeit mit Enkeln, Hobbys, einfach das Leben genießen. Max arbeitet in derselben Zeit weiter, obwohl er vielleicht längst nicht mehr möchte. Der einzige Unterschied: Lisa hat früh angefangen, systematisch Vermögen aufzubauen.

9. Früh anfangen: Der größte Hebel

Der wichtigste Faktor bei der Altersvorsorge ist nicht die Höhe der Sparrate — sondern die Zeit. Der Zinseszinseffekt und die Wertsteigerung von Immobilien brauchen Jahre, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Jedes Jahr, das du wartest, kostet dich überproportional viel.

Was 5 Jahre später starten wirklich kostet

Startalter Sparrate 500 €/Monat, 9 % p.a. Vermögen mit 60
20 (40 Jahre Laufzeit) eingezahlt: 240.000 € ca. 2.100.000 €
25 (35 Jahre Laufzeit) eingezahlt: 210.000 € ca. 1.330.000 €
30 (30 Jahre Laufzeit) eingezahlt: 180.000 € ca. 830.000 €
35 (25 Jahre Laufzeit) eingezahlt: 150.000 € ca. 510.000 €
40 (20 Jahre Laufzeit) eingezahlt: 120.000 € ca. 307.000 €

Die Zahlen sprechen für sich: Wer mit 20 startet, hat mit 60 fast siebenmal mehr als jemand, der erst mit 40 beginnt — obwohl er nur doppelt so viel eingezahlt hat. Das ist der Zinseszinseffekt in seiner reinsten Form.

Dasselbe gilt für Immobilien: Wer mit 30 seine erste Kapitalanlage kauft, hat mit 60 ein vollständig abbezahltes Objekt mit erheblicher Wertsteigerung. Prüfe mit unserem Finanzierungsrechner, ob sich ein Investment für dich jetzt schon lohnt. Oder starte mit dem Investment-Check, um deine persönliche Ausgangslage zu analysieren.

Merksatz: Die beste Zeit, eine Immobilie zu kaufen, war vor 10 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. Jedes Jahr, das du wartest, kostet dich nicht nur die eingesparte Rate — sondern den gesamten Zinseszinseffekt auf diese Rate. Bei 30 Jahren Anlagehorizont kann ein einziges Jahr Verzögerung über 100.000 Euro Differenz im Endvermögen ausmachen.

10. Fazit: Verlass dich nicht auf die Politik

Die Rente mit 73 ist keine Panikmache — sie ist eine mathematische Konsequenz. Die demographische Entwicklung, die Abwanderung von Leistungsträgern und die strukturellen Defizite des Umlageverfahrens lassen dem Staat langfristig keine andere Wahl. Und wer darauf wartet, dass die Politik das Problem löst, wird enttäuscht werden.

Die einzige verlässliche Altersvorsorge bist du selbst. Drei Millionen Euro klingen nach einer unerreichbaren Summe — aber mit Kapitalanlage-Immobilien (steuerfreier Verkauf, Mieteinnahmen, Steuervorteil), einem disziplinierten Sparplan und genügend Zeit ist genau das realistisch. Der Schlüssel liegt in drei Prinzipien:

  1. Früh anfangen. Der Zinseszinseffekt belohnt jeden Tag, den du früher startest.
  2. Hebel nutzen. Immobilien bieten den dreifachen Hebel: Mieter tilgen, Finanzamt gibt zurück, Wert steigt.
  3. System bauen. Nicht auf eine einzelne Anlage setzen, sondern ein System aus Immobilien und Wertpapieren aufbauen, das dich unabhängig macht.

Der Ruhestand mit 60 ist kein Traum — sondern Mathematik. Nur eben deine eigene, nicht die des Staates. Vereinbare ein kostenloses Strategiegespräch, und wir zeigen dir, wie dein persönlicher Weg in die finanzielle Freiheit aussieht.

Häufig gestellte Fragen

Kommt die Rente mit 73 wirklich?

Regierungsberater und Ökonomen fordern eine schrittweise Anhebung auf 73 Jahre. Angesichts der demographischen Entwicklung — zu wenige Beitragszahler, zu viele Rentner — gilt eine Erhöhung als unvermeidbar. Auch international (Dänemark, Niederlande, Schweden) steigt das Rentenalter. Für die zweite Jahrhunderthälfte prognostizieren Wissenschaftler sogar ein Eintrittsalter von 85.

Wie kann ich mit 60 in Rente gehen, obwohl das offizielle Alter 73 ist?

Indem du dir eigenes Vermögen aufbaust, das die Jahre von 60 bis 73 überbrückt. Mit Kapitalanlage-Immobilien (steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren) und einem ETF-Sparplan lässt sich der benötigte Betrag von ca. 1 Million Euro für diese Überbrückungsphase realistisch aufbauen.

Wie viel Vermögen brauche ich für den Ruhestand ab 60?

Bei einem Bedarf von 5.000 Euro netto pro Monat und 3 % Inflation brauchst du rund 1 Million Euro für die Phase von 60 bis 73 und weitere 2 Millionen für die Phase von 73 bis 93 — also insgesamt ca. 3 Millionen Euro. Wer mehr oder weniger braucht, kann die Rechnung proportional anpassen.

Reicht ein abbezahltes Eigenheim als Altersvorsorge?

Nein. Ein Eigenheim spart zwar Miete, generiert aber kein Einkommen. Laufende Kosten (Instandhaltung, Nebenkosten, Grundsteuer, Versicherungen) von 1.000–1.500 Euro pro Monat bleiben bestehen. Bei einer Nettorente von 1.800 Euro reicht das nicht für den gewünschten Lebensstandard. Kapitalanlage-Immobilien sind die bessere Wahl für die Altersvorsorge, weil sie Einkommen und Steuervorteile generieren.

Ab welchem Alter sollte ich mit Immobilien für die Altersvorsorge starten?

So früh wie möglich. Wer mit 25–30 seine erste Kapitalanlage kauft, hat mit 60 ein abbezahltes Objekt mit erheblicher Wertsteigerung. Durch den Zinseszinseffekt und die lange Haltedauer entfaltet sich die volle Wirkung. Aber auch mit 35 oder 40 ist ein Start noch sinnvoll — dann sollte man ggf. mit mehreren Objekten gleichzeitig arbeiten.

Paul Kohl
Paul Kohl
Gründer & Geschäftsführer, immo.kaufen

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